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Landmasse von ItalienArbeiten und Leben in Italien

Das Land und die Leute

Die Halbinsel Italien, dessen Landesform an die eines Steifels erinnert, ist überwiegend begrenzt durch das Mittelmeer. Der Gebirgszug des Apennin durchzieht das Land entlang der Längsachse. Im Norden gehört ein Teil der Alpen zu Italien.

Zu Italien gehören die Mittelmeerinseln Sizilien und Sardienien sowie die Inselgruppen der Liparischen Inseln, der Ägadischen Inseln, der Termiti-Inseln, der Pontenesischen Inseln und der Toskanische Archipel. Weitere Bereich die zu Itleien gehören, aber geographisch schon zu Afrika zählen, sind die Pelagischen Inseln inkl. Lampedusa und die Insel Pantelleria.

Wunderschöne Küstengebiete, sind an der Westküste die Italienische Riviera in Ligurien und der Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird als die Italienische Adriaküste bezeichnet.

Weiterhin wäre zu erwähnen, dass Italien eine Exclave die Camione d'Italia in der Schweiz besitzt. Sowie die Enclaven San Marino und die Vatikanstadt.

Italien hat eine Einwohnerzahl von rund 60 Mio. und liegt innerhalb der der Europäischen Union auf dem vierten Rang. Der absolute Großteil der Menschen in Italien, nämlich ca. 80% sind Katholiken. Wenn man die rund 16% der Konfessionslosen abzieht, bleiben noch ca. 4% mit anderen Religionen.

Weitere Informatione über Italien, finden Sie unter folgenden Links:

http://www.auswärtigesamt.de
http://www.ambberlino.esteri.it/ambasciata_berlino
Deutsche in Italien e.V.


Die Stärken der Wirtschaft

Italiens WirtschaftItalien als Industriestaat, besitzt eine soziale Marktwirtschaft, die in den letzten Jahrzenten eine starke Deregulierung erfahren hat. Die meisten der ehemaligen Staatsunternehmen wie z.B. der IRI Konzern mit ehemals 1000 Tochtergesllschaften und bis zu 500.000 Beschäftigten, wurde in den 90er Jahren nach und nach privatisiert.

Italien zählt zu den 10 größten Volkswirtschaften der Welt und rangiert derzeit auf Platz 6 (IWF 2008). Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind er Tourismus mit rund 14% anteil am Bruttosozialprodukt. Weiteren großen Anteil haben vor allem die Automobilbranche, Bau- und Möbelindustrie, wie der Maschinenbau, Nahrungsmittel, Textil- und Bekleidungsbranche.

Ferner besitzt Italien eine Schattenwirtschaft, mit schätzungsweise bis über 20% Anteil des Bruttoinlandprodukts. Die Schätzungen hier, sind aber sehr unterschiedlich. Das Wirtschaftswachstum liegt seit über einem Jahrzehnt unter dem Durchschnitt der anderen EU-Länder.

Die Wirtschaftslage in den einzelnen Landesteilen sind sehr unterschiedlich. In der Lombardei, Emilia-Romagna und Venetien floriert die Wirtschaft, im Süden sieht es schwieriger aus. Gegenden, die im Urlaub wunscherschön erscheinen, können zum Leben und arbeiten weniger geeignet sein.

 


 

Arbeiten in Italien

Die Rahmenbedingungen für den Arbeitsmarkt entwickeln sich positiv, aber noch hat das Land einiges aufzuholen: Während in Teilen des Nordens in 2008 schon fast Vollbeschäftigung herrscht, werden in den landwirtschaftlich geprägten südlichen Regionen hingegen Arbeitslosenquoten von 30 % erreicht.

Als Gründe für den positiven Trend werden Lohnzurückhaltung, flexiblere Arbeitsmärkte und steuerliche Förderungen genannt. Die Kehrseite der Medaille sind niedrige Nettolöhne und ein sehr bescheidenes Lohnwachstum.

Weitere Informationen...

  • Zugang zum Arbeitsmarkt

EU-Bürger können mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass nach Italien einreisen. Die Verpflichtung, als EU-Bürger eine Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen, ist aufgehoben worden. Gleichwohl kann eine Aufenthaltsgenehmigung zum Beispiel für bestimmte geschäftliche Aktivitäten nützlich oder sogar erforderlich sein. In diesem Fall müssen Sie sich bei der zuständigen Polizeistelle (Questura) an Ihrem Wohnort melden und eine Aufenthaltsgenehmigung (permesso di soggiorno) beantragen. Mit dem Meldeschein bzw. mit gültiger Aufenthaltsgenehmigung können EU-Bürger in der zuständigen Gemeinde (Einwohnermeldeamt) die kostenlose Ausstellung eines libretto di lavoro (für unselbständig Erwerbstätige) beantragen. Im Juli 2006 hat die Regierung in Rom die Zugangsbeschränkungen zum Arbeitsmarkt für EU-Bürger aus den neuen EU-Mitgliedstaaten aufgehoben. Demzufolge können nun auch die Arbeitnehmer aus Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Estland, Litauen und Lettland genau so beschäftigt werden, wie alle Inländer und übrigen EU-Bürger (für die Beitrittsländer Malta und Zypern waren keine Einschränkungen vorgesehen).

Weitere Informationen (EURES)...

  • Stellensuche im Web

→ Deutsch-Italienische Handelskammer
→ http://www.sbs-business.com
→ http://www.outofgermany.de
→ http://www.letitshine.de/Jobs/Jobsuche-Italien
→ Stepstone in Italien
http://www.infojobs.it
→ Monster in Italien
→ http://miojob.repubblica.it
→ http://www.infojobs.it
→ http://www.careerjet.it

  • Stellensuche in der Tagespresse

Im Stellenteil der italienischen Tagespresse werden regelmäßig Stellenangebote veröffentlicht. Eine Auswahl an regionalen Zeitungen bietet http://www.reise-nach-italien.de/zeitungen.html, die untern aufgeführten Seiten die großen überregionalen Tageszeitungen.

http://www.lastampa.it
http://www.repubblica.it
http://www.corriere.it
http://www.ilmanifesto.it
http://www.libero-news.it
http://www.ilfoglio.it

Ebenso können Initativbewerbungen zum Erfolg führen. Mit Hilfe der "Gelben Seiten" http://www.paginegialle.it/ lassen sich britische Betriebe finden. Eine weitere interessante Möglichkeit ist der Link zum Branchenverzeichnis für Italien http://www.italieninfos.com/.

Eine weitere Möglichkeit ist der Zugang zum Arbeitsmarkt über die Zeitarbeit, auch in Italien erlebte die Zeitarbeit einen Wandel und steigende Mitarbeiterzahlen.

Wichtige Behörden in Italien, als Zusammenfassung mit folgenden Links:

http://www.italia.gov.it
http://www.esteri.it
http://www.lavoro.gov.it


Bewerbung in Italien

  • Das Anschreiben

Auch in Italien gilt, dass ein Anschreiben eine DIN A4 Seite nicht überschritten werden sollte. Recherchieren Sie so viel wie möglich über das stellenausschreibende Unternehmen und verwende Sie eine persönliche Anrede. Vermeiden Sie einen Serienbriefstil und eine unpersönliche anrede wie "Personalabteilung - Geschäftsleitung" oder ähnliches. Eine saubere Struktur und ein ordentliches Druckbild, bringt Ihnen erste Pluspunkte, verwenden Sie dabei ein hochwertiges Papier. Wichtig ist außerdem, unbedingt Bezug auf die Stellenausschreibung zu nehmen. Stellen Sie im Vergleich zur Anforderung, Ihre übereinstimmenden Qualifikationen in den Vordergrund.

  • Der Lebenslauf

Vom Aufbau ähnelt der Lebenslauf dem des Deutschen deutlich. Beginnen Sie mit den persönlichen Details wie Name, Adress, Kontaktdaten und E-Mail-Adresse. Führen Sie danach chronologisch Ihre Schul- und Berufsausbildung sowie Studium und Weiterbildungen mit auf. Bei Ihrer Berufserfahrung beginnen Sie immer mit der aktuellsten, am kürzesten zurückliegenden Beschäftigung und alle anderen Tätigkeiten chronologisch rückwärts aufführen. Am besten vermerken Sie zu den einzelnen beruflichen Stationen, noch Ihre wichtigsten Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten. Auch in Italien sind Referenzen wichtig, weisen Sie auf mögliche Referenzpersonen mit Namen, Position und Kontaktdaten hin. Alternativ können Sie auch Referenzen auf Wunsch nachweisen "references available on request". Der Lebenslauf enthält das aktuelle Datum und Ihre Unterschrift.

  •  Die Besonderheiten

Abgesehen von England und den USA, können Sie dem Lebenslauf auch ein aktuelles Foto beilegen, müssen es aber nicht, außer es wird ausdrücklich gewünscht. Dann sollten Sie ein Photo verwenden, welches Sie so zeigt, wie auch Ihr zukünftiger Arbeitgeber, Sie nach Außen präsentieren würde.

Zeugnisse, Arbeitsproben oder ähnliches, legen Sie als Kopie bei, bringen aber beglaubigte Kopien oder die Originale zu einem Gespräch mit, die Sie dann bei Aufforderung auch vorlegen können.

Ganz wichtig sind natürlich zu Ihren Deutschkenntnissen Ihre guten Italienischkenntnisse in Wort und Schrift, sowie evtl. englische Kenntnisse, die in Italien bei international tätigen Unternehmen unabdingbar sind.

  •  Das Vorstellungsgespräch

Auch in Italien werden Telefoninterviews immer beliebter, diese erfolgen meist unangekündigt und sollen auf ein persönliches Gespräch vorbereiten. Kommt es dann zu einem Vorstellungsgespräch , haben Sie ähnlich wie in Deutschland den halben Weg zum neuen Arbeitsplatz erreicht. Große Besonderheiten im Vergleich zum Gesprächsverlauf in Deutschland gibt es nicht. Kommen Sie pünktlich und gut informiert zum Gespräch. Machen Sie sich Notizen und hören Sie aufmerksam zu. Stellen Sie Ihre Fragen und bereiten Sie sich auf die üblichen Fragen Ihres Gesprächspartners vor. Sofern Sie als Berufseinsteiger ein Studium absolviert haben, werden Sie meist mit der Frage zu Ihrem höheren Alter konfrontiert, da Sie im im Vergleich zu Italien mit zum Teil 21-22 jährigen Konkurenten zu tun haben. Erwähnen Sie dann, dass Sie keinen Master- oder Bachelor-Abschluss, sondern einen Postgraduate - Abschluss haben.


Gehälter, Steuern und Lebenshaltung

Das Gehaltsniveau ist in Italien niedriger als in Deutschland. Einen gesetzlich festgelegten Mindestlohn gibt es nicht, doch die Gewerkschaften haben mit den meisten Arbeitgebern Mindestlöhne ausgehandelt. Arbeiter werden in der Regel monatsweise bezahlt. In der Industrie werden oft 13 Monatsgehälter gezahlt, im Finanzbereich bis zu 15. Die Löhne in Süditalien liegen bis zu einem Viertel niedriger als in Norditalien; Frauen verdienen im Durchschnitt deutlich weniger als Männer mit gleichem Bildungsgrad. Flexible Lohnbestandteile sind immer üblicher, zum Beispiel Prämien, die vom wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens abhängen, oder Aktienoptionen für Führungskräfte. Kleinbetriebe können Teile des Entgelts auch in Form von Gutschriften ("Tickets") für Produkte oder Dienstleistungen zahlen.

 Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter folgenden Links: 

Gehälter
Steuern
Lebenshaltung

 

 

 


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