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Leben und Arbeiten in den USA

Dusa_libertyas Land und die Leute

Alle 10 Jahre führt das U.S. Census Bureau eine vollständige Zählung der Bevölkerung und der Industrie durch. Als 1790 die erste Volkszählung stattfand, bestand die Nation aus weniger als 4 Millionen Bürgern, die fast alle an der Ostküste lebten. Heute liegt die Bevölkerungszahl bei 281.4 Millionen.

Die demographischen Daten des Census Bureaus zeigen ein reiches Mosaik an Nationalitäten, ein breites Altersspektrum und eine größere Bandbreite an Lebensverhältnissen als jemals zuvor.

 


Bevölkerungsentwicklung

Einige Regionen in den USA wachsen schneller als andere. Das schnellste Bevölkerungswachstum konzentrierte sich auf die westlichen Bundesstaaten, wo die Bevölkerung zwischen 1990 und 2000 um 19,7 Prozent anstieg. Kurz dahinter lag der Süden mit 17,3 %. Langsamer wuchsen der Mittlere Westen (7,9 %) und der Nordosten (5,5 %).

 

Nevada ist seit Jahren der am schnellsten wachsende Bundesstaat, dessen Bevölkerung seit dem 1. April 1990 um ganze 66,3 % gewachsen ist. Arizona liegt an zweiter Stelle in Bezug auf das Bevölkerungswachstum mit 40 %, gefolgt von Colorado (30,6 %), Utah (29,6 %) und Idaho (28,5 %). Kalifornien verzeichnete zahlenmäßig das größte Bevölkerungswachstum: 4,1 Millionen.

 


Arbeitsmarkttrends

san_diego_industrieDer amerikanische Arbeitsmarkt sieht sich auch jetzt noch von der Finanzkrise gebeutelt. Aktuelle Arbeitsmarktdaten vom März 2010 zeigen eine Arbeitslosenquote von 9,7 Prozent und ist damit auf den höchsten Stand seit Ende des zweiten Weltkriegs.

 

Informationen über die aktuelle Beschäftigungssituation und Prognosen zu einzelnen Berufen finden Sie auf den Webseiten des "Bureau of Labor Statistics" (www.bls.gov). In der Rubrik "Occupational Outlook Handbook" gibt es zu fast allen Berufen ausführliche Hinweise.

 

Trotz der Krise stellt die USA mit Ihren ca. 165 Mio. Einwohnern, ein Viertel des Weltsozialproduktes her, obwohl Ihr Anteil an der Weltbevölkerung nur 5% ausmachen. Dies zeigt ganz deutlich, wie stark, mit oder ohne Finanzkrise, die Wirtschaftsmacht USA ist.

 

Mittlerweile erholt sich auch der US-Amerikanische Arbeitsmarkt, denn alleine im März 2010 sind 162.000 neue Stellen geschaffen worden. Somit ist die Zahl der Beschäftigten so stark wie seit drei Jahren nicht mehr gestiegen.

 

Beste Chancen auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt bei privaten Unternehmen haben Sie derzeit in der Bau- und Dienstleistungsbranche sowie der Industrie. Gut ausgebildete Fachkräfte und Akademiker sind auch in den USA Mangelware und diese haben mit einer entsprechenden Berufserfahrung beste Chancen auf einen gut bezahlten Job.


Der Arbeitsmarkt

usa_bls_regionsEine Stelle in den USA zu finden, ist für gut ausgebildete Kräfte grundsätzlich kein Problem. Unterscheidungen von Branche zu Branche gilt es aber dennoch zu beachten. Wie auch in Deutschland, aber in den USA noch deutlicher, wächst der Dienstleistungssektor stärker als die meisten Branchen. Weiterhin sehr gut, besser als in Deutschland und dem Rest von Europa, sind die wissenschaftlichen Bereiche. Das Noch-High-Techland USA, fördert und fordert die Wissenschaft stärker als kein anderes Land auf diesem Planenten. Ebenso ist laut US-Arbeitsministerium zu erkennen, dass die Nachfrage bei juristischen, medizinischen und IT-Berufen sowie im Bereich der Finanzdienstleistungen besonders stark wächst. Auch Ingenieure und Lehrer sind gefragt.

Genauere Informationen in Hülle und Fülle gibt es auf den Seiten des amtlichen "Bureau of Labor Statistics": → http://www.bls.gov/

 

 


Die Sprache

Ein gutes bis sehr gutes Englisch ist für den amerikanischen Arbeitsmarkt unabdingbar. Wenn Sie sich um einen regulären Job bewerben, müssen Sie in der Regel mehr als durchschnittliches deutsches Schulenglisch vorweisen können.

Sehr hilfreich ist es, wer schon mal in einer englischsprachigen Umgebung gearbeitet oder/und dort gelebt hat. Nachweise für entsprechende Englischkenntnisse bieten renommierte Sprachzertifikate, dies  kann Ihrem Arbeitgeber eventuell die Angst vor Verständigungsschwierigkeiten nehmen (z.B. der Test of English as a Foreign Language - TOEFL, der auch von amerikanischen Unis gefordert wird; eines der diversen Zertifikate der University of Cambridge; die Prüfungen des London Chamber of Commerce and Industry Examinations Board).

Bei Austauschprogrammen für junge Leute - Summer Camps, Work Camps usw. - sind die Anforderungen meist nicht so hoch. Aber natürlich müssen Sie trotzdem in der Lage sein, sich fließend verständigen zu können. 

Regional können zusätzliche Spanischkenntnisse, Bewerbern einen Bonus bringen. Vorteilhaft sind z.B. Sprachkenntnisse in Spanisch gerade in den Regionen an der mexikanischen Grenze in den Regionen von San Diego, Los Angeles bis San Francisco.

 


Weitere Infos ab Aug. 2010, diese Seite befindet sich im Moment in der Aktualisierung.  

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